Minister Francken nimmt an der Unterzeichnung von 16 Verteidigungs- und Technologieabkommen auf der BEDEX teil

Die Abkommen spiegeln die wachsende Zusammenarbeit zwischen Verteidigung und Industrie in einem sich rasch wandelnden geopolitischen Kontext wider. Der Krieg in der Ukraine hat deutlich gemacht, wie schnell technologische Innovationen das Schlachtfeld verändern können und wie entscheidend industrielle Kapazitäten für die Unterstützung der militärischen Schlagkraft und Abschreckung sind.

Die Vereinbarungen decken ein breites Spektrum strategischer Bereiche ab, darunter Drohnen- und Anti-Drohnen-Technologie, maritime Sicherheit, Verteidigungsausbildung, fortschrittliche Luftfahrtmaterialien, autonome Systeme, Photonik, elektronische Kriegsführung und sichere Kommunikationssysteme. Verschiedene Projekte sehen auch die Weiterentwicklung industrieller Aktivitäten in Belgien vor.

„Belgien verfügt über eine starke Verteidigungsindustrie, die entscheidend zum Erfolg beiträgt. Indem wir unsere Unternehmen mit internationalen Partnern vernetzen, schaffen wir Arbeitsplätze und stärken unsere technologische Basis“, erklärt Minister Francken.

Obwohl Belgien ein relativ kleines Land ist, verfügt es über eine hohe Konzentration an Verteidigungsexpertise. Belgische Unternehmen sind Teil internationaler Lieferketten und liefern Technologie für einige der fortschrittlichstenSysteme, die heute von NATO-Verbündeten genutzt werden.

Die Zeremonie verdeutlicht Belgiens wachsende Rolle als Drehscheibe für Verteidigungsinnovation und internationale industrielle Zusammenarbeit. Durch die Zusammenführung von Unternehmen, Investoren und Verteidigungspartnern ziehlt die Regierung darauf ab, die Entwicklung kritischer Technologien zu beschleunigen und die Position des belgischen Verteidigungssektors in Europa weiter stärken.