160 Millionen Euro für Innovationen in der Verteidigung
Im Jahr 2026 werden über 160 Millionen Euro für Forschung, Entwicklung und Innovation bereitgestellt. „Wer morgen schützen will, muss heute in Wissen und Technologie investieren. Mit diesem Programm bauen wir eine starke, intelligente und zukunftsorientierte Verteidigung auf“, sagt Minister Theo Francken.
Fokus auf Innovation und operativen Mehrwert
Das RDII-Programm vereint die Anstrengungen des Verteidigungsministeriums im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation. Das Ziel ist klar: neue Technologien schneller in konkrete, einsetzbare Fähigkeiten im Feld umzusetzen.
Dazu gehören strategischen Bereichen wie Cyber, Raumfahrt, Technologie für die Armee, Schutz der kritischen maritimen Infrastruktur und Minenbekämpfung, aber auch auf Spitzentechnologie wie Nanoelektronik und Hyperschalltechnik. Diese Technologien sind entscheidend, um die Verteidigung in einem sich rasch wandelnden Sicherheitsumfeld widerstandsfähiger und schlagkräftiger zu machen.
Engere Zusammenarbeit mit Industrie und wissensinstitutionen
Das Verteidigungsministerium arbeitet eng mit belgischen Unternehmen, Universitäten und Forschungszentren zusammen. Diese Zusammenarbeit stellt sicher, dass Innovationen schneller in die Praxis einfließt und gleichzeitig die belgische Verteidigungstechnologie- und Industriebasis stärkt. „Unsere Unternehmen und Wissensinstitutionen gehören zur Spitzenklasse. Indem wir sie enger einbeziehen, stärken wir nicht nur die Verteidigung, sondern auch unsere Wirtschaft und unsere strategische Autonomie“, so Francken.
Innovation vorantreiben und in die Zukunft der Verteidigung investieren
Das Verteidigungsministerium investiert außerdem in konkrete Innovationsprojekte und Testumgebungen. Neue Initiativen wie Innovationszentren und die Zusammenarbeit mit Start-ups sollten sicherstellen, dass Ideen schneller zu umsetzbaren Lösungen im Feld führen.
Mit dem RDII-Programm bekräftigt das Verteidigungsministerium sein Bestreben, eine innovative und technologisch starke Organisation zu sein, die fest in Belgien und Europa verankert ist. „Das ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Innovation ist heute ein zentraler Bestandteil unserer Sicherheit“, schließt Francken.